Glockenbach

Willkommen im Glockenbachviertel!

Der ehemalige 1954 gebildete Münchner Stadtbezirk 11 erstreckt sich im Nordosten von der Fraunhoferstraße entlang der Isar im Südosten bis zur Braunauer-Eisenbahnbrücke bzw. Lagerhausstraße im Südwesten. Im Nordwesten bildet die Thalkirchner Straße am Alten Südfriedhof die Grenze zur Ludwigvorstadt. Die Grenze läuft weiter über einen Teil der Pestalozzistraße und die Müllerstraße im Nordosten zurück zur Fraunhoferstraße. Das Glockenbachviertel war früher von zahlreichen Stadtbächen geprägt. Heute fließt oberirdisch nur noch der Westermühlbach. Der namensgebende Glockenbach sowie zahlreiche andere Stadtbäche fließen heute unterirdisch. 1819 zählte die gesamte Isarvorstadt nur 2.300 Einwohner und umfasste 183 Häuser und 19 staatliche oder städtische Gebäude. Die hier lebenden Leute waren vor allem Müller, Gärtner, Milchmänner, Wäscher, Bleicher, Zimmerleute, Floßmeister, Pferdehändler und Tagelöhner in häufig ärmlichen Behausungen. Heute ist es eines der am dichtesten besiedelten Wohnviertel Münchens mit inzwischen 20.000 Einwohnern und gehobenen Mieten. Das Glockenbachviertel ist das Szene-Viertel in der südlichen Innenstadt von München und einer der schönsten Stadtteile der Landeshauptstadt. In den lebendigen Straßen des Viertels findet man eine Reihe von besonderen Restaurants, Cafés und Kaffeebars. Damit zieht Glockenbach auch ein junges und dynamisches Publikum an, das für eine ebensolche Atmosphäre sorgt und etabliert sich immer mehr als Zentrum des Nachtlebens. Diese Dynamik spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlichen Angebot an trendigen Locations wieder. Es hat sich eine rege Stadtteilkultur in Straßenfesten, Kunstaktionen und auch vielen Galerien und kunsthandwerklichen Läden durchgesetzt, die in starkem Maße von der schwul-lesbischen Bewegung getragen wird. Zu dem besonderen Flair des Münchner Glockenbachviertels tragen besonders dessen imposante und gepflegte Altbauten bei, welche für München so typisch sind, die den Aufenthalt auf dessen Plätzen zu einem besonderen Vergnügen machen. Man findet hier viele Häuser aus der Gründerzeit mit prachtvoll verzierten und mit Stuck versehen Fassaden speziell in der Hans-Sachs-Straße oder das Kapuzinerkloster St. Anton.

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